Antirrhinum majus ist eine mehrjährige krautige Pflanze. Sie kann bis zu 20-70 cm hoch werden und hat länglich-lanzettliche Blätter. Sie hat einen traubigen Blütenstand mit röhrenförmigen Kronblättern.
Die Basis der Blumenkrone schwillt zu einer beutelartigen Struktur an, mit einer aufrechten, in zwei Lappen geteilten Oberlippe und einer in drei Lappen geteilten Unterlippe, die sich nach außen öffnet.
Die Blüten gibt es in verschiedenen Farben, wie z. B. weiß, hellrot, tiefrot, fleischfarben, tiefgelb, hellgelb und gelb-orange. Sie eignet sich für den Anbau im Topf, da sie mit ihren leuchtenden Blüten einen hohen Zierwert hat.
Sie ist im Mittelmeerraum beheimatet, wobei sich ihr Verbreitungsgebiet von Marokko und Portugal im Norden über Frankreich im Süden bis hin zur Türkei und Syrien im Osten erstreckt. Die Pflanze hat ihren Namen von der Ähnlichkeit ihrer Blüten mit Goldfischen.

Außerdem wird sie in der traditionellen chinesischen Medizin wegen ihrer hitzelösenden, entgiftenden, blutkühlenden und abschwellenden Eigenschaften verwendet. Sie kann auch zur Gewinnung von Öl für den Verzehr verwendet werden, das ernährungsphysiologische Vorteile bietet.
Es handelt sich um eine mehrjährige, aufrechte krautige Pflanze, deren Stängel an der Basis manchmal verholzt und eine Höhe von bis zu 80 Zentimetern erreicht.
Der untere Teil des Stängels ist unbehaart, während der mittlere und obere Teil drüsig behaart ist und sich an der Basis gelegentlich verzweigt. Die unteren Blätter sind gegenständig, während die oberen oft wechselständig sind und kurze Blattstiele haben.

Die Blattspreiten sind unbehaart, lanzettlich bis eiförmig-lanzettlich, 2-6 Zentimeter lang und ganzrandig.
Der traubige Blütenstand ist endständig und dicht mit Drüsenhaaren besetzt. Die Blütenstiele sind 5-7 Millimeter lang, der Kelch ist fast so lang wie der Stiel und tief in 5 eiförmige, stumpfe oder spitze Lappen geteilt.
Die Blumenkrone hat verschiedene Farben, von rot über violett bis weiß, und ist 3 bis 5 Zentimeter lang.
Die Basis der Blumenkrone ragt nach vorne und bildet eine haubenartige Struktur mit einer aufrechten und großen Oberlippe, die in zwei Lappen geteilt ist, und einer Unterlippe mit drei flachen Lappen.
Der mittlere Teil der Unterlippe wölbt sich zur Oberlippe hin, verschließt den Schlund und gibt der Blumenkrone ein maskenhaftes Aussehen. Es gibt vier Staubblätter, von denen zwei stärker sind als die anderen.

Die Frucht ist eiförmig, etwa 15 Millimeter lang, mit einer stark verlängerten Basis, Drüsenhaaren und einer endständigen Dehiszenzpore.
Sie bevorzugt Sonnenlicht, kann aber auch Halbschatten vertragen. Sie ist relativ kälteresistent, verträgt aber keine extreme Hitze. Sie gedeiht in lockeren, fruchtbaren und gut durchlässigen Böden, kann aber auch in kalkhaltigen Böden gut wachsen.
Sie ist in den Küstenregionen des Mittelmeers beheimatet, die von Marokko und Portugal im Norden über Frankreich im Süden bis zur Türkei und Syrien im Osten reichen.
Während des Keimlingsstadiums kann Löwenmaul anfällig für die Dämpfungskrankheit sein, die eine Fäulnis des Rhizoms verursacht, was zum Absterben der Pflanze oder zum Welken führt.
Zu den Präventionsmethoden gehört die Vermeidung zu niedriger Bodentemperaturen. Die Bordeaux-Mischung kann auch zum Besprühen verwendet werden.
Das Löwenmäulchen ist eine sommer- und herbstblühende Blume, die in chinesischen Gärten häufig angepflanzt wird. Sie eignet sich für die Massenbepflanzung in Blumenbeeten und Landschaften, und ihre Kombination mit anderen Blumen wie Cosmos, Zwergmorgenlilie, Ringelblume und Kalanchoe ergibt hervorragende optische Effekte.
Hohe Sorten können als Hintergrundbepflanzung verwendet werden, während Zwergsorten für Steingärten, Blumenkästen auf der Fensterbank oder Randbepflanzungen geeignet sind. Sie kann auch als Schnittblume verwendet werden.