Dendrobium goldschmidtianum, gemeinhin bekannt als Red Flowered Dendrobium: Die Stängel stehen aufrecht oder hängen herab, sind zylindrisch, manchmal in der Mitte spindelförmig verdickt und verjüngen sich am Grund.
Diese Stängel verzweigen sich nicht und haben mehrere Knoten. Die Blätter sind dünn lederartig, entweder lanzettlich oder eiförmig-lanzettlich. Der traubenförmige Blütenstand wächst aus älteren Stängeln, die ihre Blätter verloren haben. Er enthält 6-10 dicht aneinanderliegende Blüten, die leuchtend rot sind und sich nicht vollständig öffnen.
Die Blütenblätter sind schräg eiförmig-lang, fast genauso lang wie das mittlere Kelchblatt, aber etwas schmaler und spitz zulaufend. Die Lippe ist löffelförmig, 1,5-2,2 cm lang und 7-8,5 mm breit, mit einer stumpfen Spitze und einer schmalen Basis.
Die Blüten blühen unregelmäßig von März bis November. Sie sind in Höhenlagen zwischen 200 und 400 Metern in Taiwan, China und den Philippinen heimisch. Diese Blume wird kultiviert und hat einen hohen gärtnerischen Wert.

Der Stängel des Rotblütigen Dendrobiums ist aufrecht oder hängend, zylindrisch, manchmal in der Mitte spindelförmig angeschwollen, 40-60 cm lang und 5-10 mm dick. Er verjüngt sich an der Basis, verzweigt sich nicht und hat mehrere Knoten.
Die Blätter sind dünn ledrig, lanzettlich oder eiförmig-lanzettlich, 6-10 cm lang und 1,2-2 cm breit. Die Blattscheiden sind grün mit violett-roter Tönung und umschließen den Stängel eng. Der aus 6-10 Blüten bestehende Blütenstand entsteht aus älteren Stängeln, die ihre Blätter verloren haben.
Die Blütenhüllblätter sind häutig und die Blüten leuchtend rot. Das mittlere Kelchblatt ist elliptisch, etwa 1 cm lang und 5 mm breit. Die Blütenblätter sind schräg eiförmig-länglich, fast genauso lang wie das mittlere Kelchblatt, aber etwas schmaler.

Diese Pflanze gedeiht in Höhenlagen zwischen 200 und 400 Metern und ist in Taiwan (Insel Lanyu) und auch auf den Philippinen heimisch. Das Rotblütige Dendrobium ist ein mehrjähriges Kraut, das schattige, kühle Standorte bevorzugt.
Sie gedeiht am besten unter warmen, feuchten Bedingungen mit einer jährlichen Niederschlagsmenge von über 1000 mm in halbschattigen Bereichen. Optimale Temperaturen für das Wachstum liegen zwischen 15 und 28 Grad Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit von über 60%. An die Bodenfruchtbarkeit stellt sie keine besonderen Ansprüche.
In der Natur wachsen sie oft auf loser, dicker Baumrinde oder auf Baumstämmen. Einige wachsen auch in Felsspalten. Sie gehören zum epiphytischen Wurzelsystem und benötigen eine gute Wurzelbelüftung. Bei geeigneter Temperatur und Luftfeuchtigkeit wachsen sie schnell und zeigen eine starke Vitalität.
Auswahl des Standorts: Aufgrund ihrer Wachstumsgewohnheiten sollten Dendrobien an halbschattigen Standorten mit einer Luftfeuchtigkeit über 80% und Wintertemperaturen über 0°C kultiviert werden.
Geeignet sind Michelia-, Birnen- und Kampferbäume mit dicker Rinde, die viel Wasser speichern und kräftige Äste und Stämme haben.
Teilung: Nach der Blüte können dick gewachsene Pflanzen aus dem Topf genommen und geteilt werden.
Knospung: Bei Pflanzen, die älter als 3 Jahre sind oder bei denen kleine Pflanzen an den Stämmen wachsen, kann die Vermehrung durch Knospung erfolgen.
Stecklinge: Stecklinge können mit Umtopfen und Teilung kombiniert werden.
Die rotblühende Dendrobium hat einen hohen Zierwert und ist für ihre eleganten und leuchtenden Blüten bekannt. Sie gilt als eine der "Vier großen exotischen Zierblumen". Sie wird nicht nur als Schnittblume verwendet, sondern auch häufig in Töpfen zur Dekoration.
Die Blüten bleiben nach dem Schneiden noch 2-3 Tage lang lebendig. Die Pflanze symbolisiert Stärke und Treue. In westlichen Kulturen wird sie oft an geachtete Ältere verschenkt. Jedes Jahr am 19. Juni wird das Dendrobium als "Vatertagsblume" verschenkt.
Mit der Botschaft "Willkommen, meine Liebe" wird sie mit afrikanischen Gänseblümchen und rundem Eukalyptus zu einer Boutonniere kombiniert.
In Europa und Amerika werden Dendrobium-Blüten in Boutonnieres zusammen mit Schleierkraut und Spargelfarn verwendet, um einen herzlichen Empfang zu signalisieren. Heute werden sie häufig bei großen Banketten, Eröffnungsfeiern und bei der Aufnahme von VIPs verwendet.