Die Lupinus polyphyllus, auch als großblättrige Lupine bekannt, ist eine mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Sie hat einen aufrechten, verzweigten und büschelweise angeordneten Stängel, wobei die gesamte Pflanze entweder kahl oder an den oberen Teilen spärlich weich behaart ist. Die Blattstiele sind länger als die Fiederblättchen, die elliptisch und umgekehrt lanzettlich geformt sind.
Die Spitzen der Fiederblättchen können stumpf abgerundet oder spitz zulaufend sein. Die Oberseite der Fiederblättchen ist in der Regel unbehaart, während die Unterseite einige anliegende Haare aufweisen kann. Der Blütenstand ist viel länger als das zusammengesetzte Blatt und weist zahlreiche, dicht gepackte Blüten auf, die abwechselnd wachsen.
Die Hüllblätter sind eiförmig-lanzettlich, behaart und fallen früh ab. Die Schoten sind oval und dicht mit seidigen Haaren bedeckt, die Samen sind eiförmig, graubraun mit dunkelbrauner Zeichnung und glatt.
Die großblättrige Lupine stammt aus dem Westen der Vereinigten Staaten und gedeiht in kühlen, sonnigen Umgebungen. Sie bevorzugt Feuchtigkeit, ist nicht hitzetolerant und stellt keine besonderen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit, bevorzugt aber lockeren, fruchtbaren Boden. Diese Pflanze vermehrt sich hauptsächlich durch Samen.

Die großblättrige Lupine mit ihren großen, dicht gefüllten Blütenbüscheln, die in vielen leuchtenden Farben leuchten, eignet sich hervorragend als Hintergrund für Blumenbeete oder zur Bepflanzung von Rasenflächen und Waldrändern.
Sie kann auch als Topfpflanze zu Zierzwecken angebaut oder für Schnittblumen, Vasenarrangements und Wasserkulturen verwendet werden. Sie hat eine lange Blütezeit.
Die mehrblättrige Federerbse (wörtliche Übersetzung) ist im Westen der Vereinigten Staaten und in Nordamerika heimisch. In China wird sie kultiviert.
Die Pflanze vermehrt sich durch Aussaat.
Umpflanzen und Laubentfernung
Normalerweise werden die Setzlinge zwischen Ende September und Anfang Oktober ausgegraben, wenn der Feuchtigkeitsgehalt des Bodens zwischen 70%-80% liegt. Mit einer großen Eisenschaufel wird darauf geachtet, dass die Wurzeln möglichst wenig beschädigt werden. Die Setzlinge können mit der Erde verbunden oder wurzelnackt verpflanzt werden. Zum leichteren Transport wird die wurzelnackte Methode bevorzugt. Nach dem Ausgraben werden die oberirdischen Blätter sofort entfernt, um den Austrieb der Knospen zu fördern.
Vergussmanagement
Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
Die Pflanze ist robust und wird selten von Schädlingen oder Krankheiten befallen. Beim Anbau in Gewächshäusern kann die warme und feuchte Umgebung jedoch zu Wurzelfäule führen. Neben der Behandlung der Wurzeln mit Fungiziden ist die Kontrolle der Bodenfeuchtigkeit eine wichtige Vorbeugungsmaßnahme gegen Wurzelfäule. Eine lehmige, atmungsaktive und gut durchlässige Blumenerde fördert die Entwicklung neuer Wurzeln und verringert die Gefahr von Wurzelfäule. Der wichtigste Schädling in Gewächshäusern ist die Schnecke, die manuell entfernt werden kann.
Die Vielblättrige Platterbse hat große, dicht angeordnete und leuchtende Blütenbüschel, die sie für dekorative Zwecke geeignet machen. Sie kann als Mittelpunkt oder Hintergrund in Gärten verwendet oder in offenen, gut belüfteten Wäldern oder an Waldrändern gepflanzt werden.
Sie kann auch als Topfdekoration, zum Schneiden, für die Vase oder für die Wasserkultur verwendet werden.
Die Blütezeit ist lang. Durch Kreuzung mit anderen Arten sind verschiedene Zuchtsorten mit schönen Blättern und auffälligen Blütenbüscheln entstanden, die häufig zur Gartendekoration verwendet werden.