Die Pyrostegia venusta, auch als Flammenrebe oder Goldregenrebe bekannt, ist eine Kletterpflanze aus der Familie der Bignoniaceae. Sie besitzt dreiteilige Ranken und ihre Blätter wachsen paarweise.
Die Staubgefäße befinden sich in der Mitte der Kronröhre, mit fadenförmigen Blütenfäden und einer röhrenförmigen Blumenkrone. Die Innenseite der Kronröhre hat in der Mitte einen Haarkranz und ist an der Basis zusammengezogen.
Die leuchtend orangerote Farbe der Blüte passt gut zu ihrem zylindrischen Fruchtknoten, der dicht mit feinen, weichen Haaren bedeckt ist. Der Griffel der Blüte ist schlank und hat eine flache, zungenförmige Narbe, die ebenso wie die Staubfäden über die Kronröhre hinausragt.
Ihre Früchte sind ledrig, schiffchenförmig und enthalten mehrere Reihen geflügelter, häutiger Samen. Die für ihre lange Blütezeit bekannte Pyrostegia venusta ist in Brasilien in Südamerika beheimatet, wird aber im tropischen Asien weithin als Zierpflanze angebaut.
Im Frühsommer blühen die rot-orangefarbenen Blütenbüschel, die an Feuerwerkskörper erinnern, was ihr den Namen Flammenrebe einbrachte. Sie wird oft um Gartenhäuser herum gepflanzt und klettert auf kühle Schuppen.

Pyrostegia venusta ist ein Weinstock mit dreigliedrigen Ranken. Die Blätter sind gegenständig, mit 2-3 Fiederblättchen, eiförmig, oben spitz zulaufend und am Grund fast rund.
Sie sind 4-10 cm lang und 3-5 cm breit, beidseitig unbehaart, an der Unterseite mit sehr kleinen, verstreuten Drüsen versehen und ganzrandig. Der Blattstiel ist etwa 2 cm lang und die Stiele der Fiederblättchen sind 5-20 mm lang.
Die Rispe wird an der Spitze der Seitenäste getragen und ist etwa 10-12 cm lang. Der Kelch ist glockenförmig mit fünf kleinen Zähnen. Die Blumenkrone ist röhrenförmig, mit einem Haarkranz in der Mitte, an der Basis verengt und von orangeroter Farbe.
Die Blumenkrone hat fünf Lappen, die in der Knospe zangenförmig angeordnet sind und sich nach dem Öffnen der Blüte zurückbilden, wobei die Ränder mit kurzen weißen, weichen Haaren bedeckt sind. Die Staubgefäße befinden sich in der Mitte der Kronröhre, sind fadenförmig und die Staubbeutel sind auseinandergezogen.
Der Fruchtknoten ist zylindrisch, dicht mit feinen, weichen Haaren bedeckt, der Griffel ist schlank, mit einer flachen, zungenförmigen Narbe, wobei sowohl der Griffel als auch die Staubfäden aus der Kronröhre herausragen.
Die Frucht ist lederartig, schiffchenförmig und enthält im Inneren mehrere Reihen von Samen. Die Samen sind geflügelt und häutig.

Diese Pflanze gedeiht in sonniger Umgebung und in fruchtbarem, feuchtem, saurem Boden. Sie wächst schnell, und in südlichen Regionen kann sie ihr immergrünes Laub behalten und den Winter im Freien überstehen. Dank der Ranken, die vor allem am oberen Teil der Reben wachsen, kann sich die gesamte Pflanze an anderen Gegenständen festhalten und dort wachsen.
Ursprünglich aus Brasilien in Südamerika stammend, wurde sie im tropischen Asien in großem Umfang als Gartenzierrebe angebaut.

Die Pflanze wird häufig von Blattflecken und Mehltau befallen, die mit einer 1500-fachen Verdünnung von 50% Carbendazim als benetzbares Pulver behandelt werden können.
Zu den Schädlingen der Pflanze gehören Wollläuse und Schildläuse, die mit einer 1200-fachen Verdünnung von 40%-Parathion-Emulsion vernichtet werden können.

Geschmack: Blüten - süß; neutral; Blätter - bitter; leicht adstringierend; neutral
Hauptfunktionen: Befeuchtet die Lunge und stoppt den Husten; befreit von Hitze und wirkt wohltuend auf den Hals. Es wird vor allem bei Lungentuberkulose, akuten und chronischen Rachenschwellungen und -schmerzen eingesetzt.
Anwendung und Dosierung: Orale Verabreichung: Abkochung, 10-15 g; oder zu Pulver gemahlen, 3 g pro Mal, mit warmem Wasser eingenommen.

Diese Pflanze wird häufig in Höfen, an Spalieren, Blumenbögen und Zäunen zur vertikalen Begrünung angebaut.
Sie kann als Großpflanze in Blumenhallen, Außenrestaurants, Hofeinfahrten usw. zur Begrünung des Daches und der Umgebung verwendet werden und bietet eine schöne Kulisse.
Sie eignet sich auch für die Bodenbepflanzung als Blumenmauer, zur Abdeckung von Erdböschungen oder für die vertikale oder bodennahe Begrünung von Hochhausbalkonen, die Erhabenheit demonstrieren.
Sie ist eine wichtige Kletterpflanze in der südlichen Region. Zwergsorten können für die Topfkultur in gemusterte Formen gebogen werden.
Sie wird oft um Gartengebäude herum gepflanzt und klettert an den Pergolen hoch. Im Frühsommer bilden die roten und orangefarbenen Blüten Büschel, die an Feuerwerkskörper erinnern, daher auch der Name "Feuerwerksblume".